Dienstag, 11. Oktober 2011

Was ist Web 2.0?

Tom O'Reilly hat uns 2005 eine Analyse angeboten und leitet daraus Design Vorgaben ab: Was ist Web 2.0?

Ich biete Euch für den nächsten regnerische Sonntag folgenden Link: G02Web2. das alles und noch vielmehr ist Web 2.0.

Mittwoch, 5. Oktober 2011

More explanations about Digital Storytelling

7 Elements of Digital Storytelling

What is Digital Storytelling?

Digital Storytelling - Student Perspective

Montag, 3. Oktober 2011

Student verklagt Facebook

Wir wissen es alle, Google, Facebook und Co. entwickeln eine Datensammelwut das einem Hören und Sagen vergeht. Der Wiener Student wollte wissen, was Facebook alles über ihn weiss und staunte, als er alles was er auf der CD-ROM fand, die ihm Facebook geschickt hatte: 1200 Seiten persönliche Details.

Nokias Niedergang

Viele Jahre kam man an Nokia nicht vorbei. Wie bei funktionierenden Brands oft zu beobachten, gab es eine starke Community, die dafür sorgte, dass Nokia viele Handys verkaufen konnte. Doch Nokia stiess seine Fangemeinde laufend vor den Kopf. Die Finnen waren zu eigensinnig und zu wenig lernfähig gewesen. Jetzt liegt die einzige Hoffnung bei Microsoft. Doch ist nicht auch Microsoft daran, den Anschluss an die weitere Entwicklung zu verlieren? Wie sollen zwei Blinde überleben können?

Hier eine Standortbestimmung aus der Financial Times Deutschland: Nokias tiefer Fall

Mittwoch, 28. September 2011

The Angry Birds Case

One of the best example of the design principe KISS = keep it simple and stupid.

And one of the best example how to rise up a global business with a 1-$-product

Dienstag, 20. September 2011

Ausser Spesen...

Social Media ist gehypt. Indizien dafür gibt es viele. Das heisst aber nicht, dass Social Media weniger ist als bloss nur eine Mode. Damit wir nicht nur Spesen haben, sondern auch wirklich einen Gewinn, sollten wir von Fehlern der anderen lernen und es besser machen. Der Ökonom Abraham Seidmann liefert im Tages-Anzeiger eine Studie, die nachweist, dass das Geld für Social Media bei Facebook suboptimal investiert ist. Hier das Interview mit Seidmann

Freitag, 25. Februar 2011

Selftracking: iPhone als Fahrradtacho nutzbar

Die Florida Unternehmung Velocomp bringt den iBike Dash auf den Markt. Mit diesem Produkt bekommt man nicht nur eine Garmin Alternative, sondern kann dem Selftracking fröhnen.

Das Teil misst alles was während des Velofahrens an Daten anfällt. Von der Geschwindigkeit über die Tretkadenz und Temperatur bis hin zur Herzfrequenz.

Ich werde mir so ein Gerät anschaffen und dann später einen Testbericht darüber abgeben.

Sonntag, 20. Februar 2011

Selftracking

Seit geraumer Weile beschäftige ich mich mit der Ernährungsberatung. Ich bin in einem BFH-Projekt für die Entwicklung eines Businessplans zuständig und scanne daher intensiv den Markt, um schliesslich einen Benchmark für unser Produkt definieren zu können.

Nun bin ich einem Trend auf die Spur gekommen, den man je nach Quelle als 'Selftracking' bezeichnen kann.

Im Wesentlichen geht es darum aus Eigenmotivation und Selbstverantwortung IT-Technologie dafür einzusetzen, um sich selber genauestens zu beobachten und aus den gewonnen Daten Rückschlüsse auf die Lebensplanung zu nehmen, um selbstverständlich die Lebensqualität zu verbessern.

Da ich mich nicht mehr besonders um Mobile Marketing kümmere, das Thema ist mir zu alltäglich geworden, werde ich diesen Blog nicht mehr 'Mobile Marketing für Nomaden', sondern Produkte für moderne Nomaden umtaufen. Bis es soweit ist, sammle ich noch weitere Informationen, um meine Trend-These zu untermauern.

Freitag, 11. Februar 2011

Apple's iAds twice as effective as TV ads


By Drew Heatley

Fri Feb 4 2011, 00:00 AM
Apple's iAds are more than twice as effective as TV ads, according to an Apple-funded study carried out by Nielsen. The research was carried out with the cooperation of an early iAd adopter, the Campbell Soup Company, claims that users were more than twice as likely to remember an ad for Campbell's soup on their iPhone then if they had viewed it on TV. The report says the users also remembered the Campbell's brand name up to five times more and were three times more likely to remember the ad's message via the iPhone.
The study interviewed TV and mobile audiences separately and Nielsen claims the latter group were four times more likely to purchase Cambell's soup as a result of the mobile. Campbell’s global ad director Jennifer Gordon would not disclose the company’s budget for its iAd campaign but concedes it is a "sizable investment", according to AdAge. However, out of the 53m ad impressions, just 1% clicked through and spent time on the ad.
The report results do appear generally positive for Apple, but it is worth bearing in mind that it only targets one case study. Apple's financing of the study also has a bearing on the ultimate value of the research. More broadly, AdAge claims that mobile ad startup Medialets poses a threat to iAds, as it offers a similar service but does not demand a minimum USD1m campaign spend, as Apple reportedly does. Apple also takes a 40% on all ads served through the platform.
Last year, Apple CEO Steve Jobs predicted iAds would account for 48% of mobile ad spend by the end of last year. However, a Wall Street Journalreport shortly after the platform launched claimed that advertisers found it difficult to adjust to iAd because of Apple's "tight control over the creative process," with many of Apple’s 17 launch partners experiencing delays in getting their ads to market. A recent study by BIA/Kelsey claims iAd has boosted the overall US mobile ad market and predicts it to generate revenues of almost USD3bn by 2014.

Montag, 18. August 2008

Wow - da bewegt sich ein Mamut!

Heute gelesen:

Ab die Post per Handy

Seit letztem Freitag kann man in Deutschland seine Briefmarke per Handy bestellen. Und so gehts gemäss der Deutschen Post:
Der Briefeschreiber schickt ein SMS mit dem Wort «Brief» oder «Karte» an die Nummer 22122. Innerhalb von Sekunden erhält man einen zwölfstelligen Code. Diesen schreibt man auf den Brief und schon ist die Sendung frankiert.

Die Kosten werden direkt über das Handy des Inhabers abgerechnet. Die Deutsche Post testet diesen Service in Zusammenarbeit mit den Netzanbietern T-Mobile und Vodafone.

Das ist echt ein Knaller. Wenn man bedenkt wieviel CO2 da eingespart werden kann!? Nicht nur der Wegfall des Briefmarkendrucks, sondern auch der Gang an die nächste Poststelle, resp. Briefmarkenautomat fällt weg. Dem Erfinder und vorallem den Produktmanagern, die das durchgezogen haben, gebühren ein Umweltpreis.

Mittwoch, 13. August 2008

Von der Okkupation des Internets durch globale Unternehmen, Teil 1

Trendthema: Aneignung des Webs durch private Grossunternehmen am Beispiel von Apple Computer mit dem iPod, iTunes und iPhone.

Die These ist, dass dank Erkenntnissen des „Web 2.0“ eine Entwicklung eingesetzt hat, Claims zu erkennen, sie abzustecken, in Besitz zu nehmen und bis auf die Zähne bewaffnet zu verteidigen.

Dieser Tage wurden erste Zahlen von Apple gestreut. (Gestreut deshalb, weil Negativmeldungen über die Unzuverlässigkeit des Services die Runde machten). Es geht darum, wie viel Umsatz Apple mit dem sog. „App Store“ (der Service eben) auf dem iPhone generiert.

Mit dem „App Store“ bietet Apple iPhone-Benutzern die Möglichkeit an, Software auf das iPhone herunter zu laden, um die Funktionalität des neusten Computers zu erweitern – darum, um einen Computer und um nichts anderes handelt es sich beim iPhone – telefonieren ist bloss noch ein nettes AdOne.

Hier die Meldung von Kleinreport (gekürzt):

Apple scheffelt Umsatz mit iPhone-Programmen

Apple rechnet bei den neuen Zusatzprogrammen für sein iPhone-Handy bald mit einem Umsatz von rund einer halben Milliarde Dollar pro Jahr. Seit dem Start der Software-Angebote über den App Store vor einem Monat seien mehr als 60 Millionen Programme heruntergeladen worden. Zu den von Drittanbietern entwickelten Programmen zählen Spiele, GPS-Anwendungen und Kommunikations-Tools.

Im Schnitt habe Apple bislang pro Tag etwa eine Million Dollar mit den Downloads eingenommen. Das US-Unternehmen behält von den Umsätzen 30 Prozent, die Entwickler bekommen 70 Prozent.

Der Grossteil der meist kleinen Software-Anwendungen ist zudem kostenlos. Mittlerweile gibt es im App Store auf Apples iTunes-Plattform bereits Hunderte von Anwendungen. Mit den Programmen will Apple das iPhone als mobile Computer-Plattform etablieren und den Verkauf der Geräte fördern.

Geschichtlicher Zusammenhang. Die Mobilefunker betreiben seit 2000 sog. Mobile Portale. Das von der Swisscom heisst „Vodafone live“. Dieses ist identisch mit dem „App Store“. Man achte auf die Namensgebung. Bereits bei ITunes hat Apple darauf verzichtet, sich an die gängigen Namings zu halten. iTunes ist technische gesehen eigentlich ein Internet-Browser wie der Internet Explorer, Firefox oder Safari, nur dass man damit „nur“ auf das Apple Angebot stösst und nicht frei surfen kann. Bereits iTunes stellte ein sog. proprietäres Umfeld dar, das als solches weder wahrgenommen und wenn, dann nicht als Trend erkannt wurde. Nun erweiterte Apple mit dem iPhone ihr Wirkungsfeld auf die Mobilität aus.

Die letzten Marktzahlen aus der Schweiz stammen von diesem Sommer aus der Media Trend Analyse. Daraus ist ersichtlich, dass im Jahr 2007 für rund 300 Mio. Franken Inhalte für das Handy gekauft wurden. Das sind wie bei „App Store“ Spiele, Programme, Musik und Bilder. Aber bei den Schweizer Angeboten handelt es sich vor allem um pornografische Inhalte von Drittanbietern, denen die Mobilfunker den Zugang zum Mobilen Internet gewähren, ähnlich wie wir das vom Internet her kennen. Nur „sahnen“ hier die Mobilefunker Swisscom, Orange und Sunrise mit ab. Statt wie Apple nehmen diese bis 60% der erzielten Einkünfte. Dabei bedenke man, dass diese im Gegensatz zu jenen von Apple zusätzliche Kosten verursachen. Welcher Anteil an den 300 Mio. die Mobilen Portale haben, ist nicht bekannt. Ich weiss nur, dass die internen Kosten bei Swisscom nicht über die Einkünfte aus der Bereitstellung dieser Inhalte gedeckt werden können.

Das führt zum nächsten Punkt, den Apple neu möglich gemacht hat. Dank dem Deal mit Orange und Swisscom gibt es Pauschalpreispläne. So kann man zu einem Fixpreis grosse Datenmengen auf das iPhone übertragen lassen. (Bei Orange kostet 1 Gigabyte 19 Franken pro Monat, für jedes weitere MB bezahlt man dann 15 Franken.) Wer dasselbe mit nicht Apple iPhone tut, bezahlt nach wie vor 10 Franken für 1 MB Datendownload, was ein unglaublicher Mehrpreis bedeuten kann. Man rechne.

Zurück zum Trend der Aneignung von natürlichen Ressourcen durch private Inhaltanbieter. Man bedenke. Im Gegensatz zum Internet funktioniert das Mobile Internet über knappe und limitierte und darum stark regulierte Funkfrequenzen. Da Web 2.0 als eines der wesentlichen Ziele die Mobilisierung des Internet propagiert, wird um diese knappen natürlichen Ressourcen ein Verteilkampf einsetzen. Apple hat seit seinem Bestehen (1977) immer Trends früher umgesetzt als andere. Nun auch in diesem Fall.

Während etwa Time Warner als eines der grössten Medienunternehmen der Welt daran gegangen ist ihren Internetprovider AOL (man erinnere sich: AOL war einst vor dem Knall der Internetbubble im Jahre 2000 so stark, dass sie Time Warner kaufen konnte, so dass das Gebilde eine zeitlang AOL Time Warner hiess) zu zerteilen, um die Überbleibsel als Häppchen besser am Markt verkaufen zu können, mutiert Apple Computer langsam aber stetig zum digitalen Medienunternehmen mit monopolartigen Schwerpunkten im Musikvertrieb, in der Radiodistribution, im Filmvertrieb und nun auch im Mobilen Markt mit Kommunikationstool und Spielen.

Spiele sind inzwischen ein grösserer Wirtschaftsfaktor als die ganze Hollywood-Produktion. Längst ist es so, dass zuerst Spiele auf den Markt kommen und dann hängt sich Hollywood dran und produziert den Film dazu. Noch vor 5 Jahren war das genau umgekehrt. Man rechnet damit, dass bald Sony ihrem PSP die Telefon-Funktonalität beifügt, so dass Apple Sony als Mitbewerber in diesem Marktfeld gegenüber stehen wird.

Gehen wir nun davon aus, dass es entscheidend ist, wer nicht das grösste und beste Angebot hat, sondern wer längerfristig den Kunden an sich bindet und binden kann, hat Apple heute nach meiner Einschätzung sechs bis 15 Monate, vielleicht bis 24 Monate Vorsprung. Entsteht ein Duopol wie wir das von CocaCola und PepsiCola her kennen, dann wird Apple den Markt dominieren und Sony ihn flankieren. Nehmen wir noch Google dazu, werden wir ein Triumphirat erleben, das den Medienkonsum der Massen kontrollieren wird. Sony ist ja bereits schon lange nicht nur ein Computer-Lieferant, sondern mit Sony Picture und Sony Music ein Mediengigant. Google ist daran Microsoft auch im Software-Bereich zu bedrängen. Medial gesehen schöpft Google zum eigenen Nutzen schon lange den Medien- und vor allem den Werbemarkt ab und wird hier noch viel Flurschaden anrichten.

Zusammengefasst könnte man also heute bereist sagen, dass Apple, Google und Sony die westlichen Medienmärkte dominieren wird. Mit Sicherheit werden diese drei wenn nicht traditionelle Medienhäuser aufkaufen und wenn nicht, so doch be- und verdrängen. Diese drei Unternehmen sehe ich als die medialen Globalisierungsgewinner, die unzufälligerweise alle drei nicht von Europa aus gesteuert werden. Damit ist natürlich nicht gesagt, dass es in Zukunft keinen Hintertupfinger Landbote geben wird. Mehr als der Namen verspricht wird er aber kaum noch bieten können. So natürlich auch entsprechende Radiostationen, von Regionalfernsehen gar nicht zu reden.

Das Problem letztlich ist dann gar nicht mehr die Kostenfrage, sondern nur noch der Zeithaushalt. Man kann einfach gar nicht mehr anders als sich mit den grossen Leuchttürmen zu beschäftigen, unter deren Strahlen die gutmütigen Signalfeuer kaum noch wahrzunehmen sind.

Sonntag, 13. Juli 2008

Web 2.0 und Mobile Marketing

Grundsatzerklärung. Aus meiner Sicht ist das Thema Web 2.0 in seiner ganzen Tragweite auch ein Mobile Thema. Mehr und mehr wird sichtbar, dass die Web-Welt sich der Vorteile der Mobilisierung bewusst wird und das Mobiltelefon, wenn noch nicht als Rezeptionsmedium, so es doch als Eingabegerät eingesetzt wird.
Mit dem iPhone und dem zu erwartenden Eintritt des Sony PSP in die mobile Telekommunikationswelt wird diesem Aspekt mehr und mehr Referenz erwiesen. Es ist durchaus auch zu erwarten, dass auch das Design der Webseiten entsprechend neu überdacht wird. Denn einen Vorteil hat der ganz kleine Screen. Man muss sich unglaublich anstrengen Services erfinden zu können, die auf Kleinstraum noch Sinn ergeben. Twitter oder Tinyurl sind solche abgespeckten Services, die ungemein Spass machen und enormen Nutzen erzeugen.

Vor diesem Hintergrund werde ich Themen bearbeiten, die nur scheinbar mit dem Thema Mobile Marketing zu tun haben. Twitter wurde sicher nicht unter diesem Titel erfunden, doch ich sehe das Potenial dieses Services auch für die mobilen Endgeräte.