Donnerstag, 3. Juli 2008

Bedürfnisse mobiler Menschen verstehen lernen

Mobile Marketing ist ein langsam akzeptiertes Thema in der Marketing-Fachwelt. Man findet Ansätze von Diplom- oder Masterarbeiten und alleine bei Amazon findet man über 100 deutschsprachige Werke zum Thema. Gerne würde ich die ja alle lesen, doch dazu fehlt mir das Budget. Wer weiss, vielleicht schenkt mir ja einmal eine Leserin oder ein Leser eines. Hier wäre meine Wunschliste.

Warum soll man mir überhaupt etwas schenken, was ist meine entsprechende Leistung?

Nun, mich interessiert der moderne nomadisierende Mensch - vielleicht weil ich selber so einer bin - und seine besonderen Bedürfnisse. Ich kenne mich bestens in Mobile Marketing aus, weil ich mich damit seit 8 Jahren sehr intensiv beschäftigt habe. Ich gehöre zu jenen, die in der Schweiz die Voraussetzungen für einen CHF 360 Mio.Inhaltmarkt geschaffen hat (Stand Juli 2008).
Ich gebe gerne zu, dass dieses Volumen schwergewichtig mittels Erwachseneninhalte entstanden ist. Das wirft insofern einen schiefes Licht auf diesen Markt, weil es bisher nicht gelungen scheint, ernsthafteren Mehrwert zu schaffen als die Erregung gewisser Körperzonen.

Das wirft auch ein schiefes Licht auf die bisherigen Akteure, die offenbar in die Technik verliebt sind und nicht wirklich daran interessiert scheinen, mit echten Dienstleistungen Mehrwerte zu schaffen. Es ist eben entschieden einfacher, mit nackter Haut die Infrastrukturen zu amortisieren als wirklich zu verstehen, welche Bedürfnisse Menschen in Bewegung haben und diese dann zu befriedigen.

Weil ich eben diese Zusammenhänge verstehen lernen will zwischen den mobilen Menschen und ihrem Verhalten und den gegebenen Möglichkeiten der mobilen Technologien, beginne ich zu diesem Thema zu bloggen.

Ich werde Fakten sammeln und versuchen von Zeit zu Zeit Thesen aufzustellen und meine Fantasie wlaten zu lassen. Dass es dazu kommen mag, wünsche ich mir und dass ich Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, Einsichten vermitteln kann, daran will ich mich messen lassen. Ob mir das gelingen wird, werde ich an der Anzahl geschenkter Bücher sehen.

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